Die Geschichte

Die Entstehung des “Hamberger Weihnachtsmarktes“ Der “Hamberger Weihnachtsmarkt“ fand erstmals im Jahre 1981 statt. 1980 war allerdings ein Vorläufer im Hause der Firma Tecklenburg vorausgegangen. Arno Virkus war es, der zu einer gemeinsamen Veranstaltung der Hamberger Geschäftswelt einlud. Schon auf diesem Markt begann die Tradition des “Hamberger Weihnachtsmarktes“, nämlich die Beteiligung von Hobbykünstlern. So bot bereits damals Frau Schwitzer aus Klebitzsegen ihre selbstgestrickten Wollstrümpfe und Handschuhe an. Die Firma Schloen steuerte einen Stand mit Süssigkeiten, Mandarinen, Orangen, Äpfeln und Nüssen bei. Der neue “gemeinsame“ Hamberger Weihnachtsmarkt war von Beginn an nach folgenden Grundprinzipien hinsichtlich der Teilnehmer aufgebaut:

  • Veranstalter Die Teilnahme als Veranstalter steht allen Betrieben/Institutionen aus der Gemeinde (später Samtgemeinde) Hambergen offen. Die Veranstalter stellen von ihnen erbrachte Leistungen/Lieferungen zum Selbstkostenpreis in die gemeinsame Sache und teilen sich die nicht gedeckten Kosten.
  • Vereine o.ä. Allen Vereinen oder gemeinnützigen Organisationen in der SG Hambergen steht der Markt kostenlos offen.
  • Hobbykünstler Anfangs kostenlos, später gegen eine geringe Gebühr (zugunsten der jährlichen Verlosung), werden möglichst unterschiedlichen Anbietern Plätze zur Verfügung gestellt.
  • Schausteller Was wäre ein Markt ohne sie! Waffeln, Berliner, Fischbrötchen, Bratwurst, Grog, Punsch, Karussell usw. Je nah Branche werden (inzwischen) unterschiedliche Standgebühren gezahlt.

Als erste veranstaltende Teilnehmer fanden sich: Boutique Ingrid (Schwarzrock), Siegfried Bürst, Hans Grube, Klamotte-Buchhandlung (S. Hahn), Kreissparkasse, E.u.F. Prigge, Fritz Prigge, Bernhard Renken, Ilse u. Dieter Schloen, Tecklenburg, Volksbank und Siegfried Waldow. Auch die Kirchengemeinde beteiligte sich bereits, und konnte an beiden Tagen des Restverkauf ihres Basars durchführen. Die Teilnehmer hatten in einem gemeinsamen, länglichen Zelt ihre Stände aufgebaut, in der Mitte befand sich eine Tischreihe mit den Hobbykünstlern. In den folgenden Jahren wurden die Stände dann mehr gemischt, bis sich die Veranstalter immer mehr zugunsten der Hobbykünstler aus dem Hauptzelt zurückzogen. Unter den damaligen 16 Hobbykünstlern befanden sich bereits Dieter Wilking mit seinen Torfkähnen, Bleistiftzeichnungen auf Papier und Stein. In all den Jahren hat er dem Hamberger Weihnachtsmarkt die Treue gehalten und am stetigen Ausbau teilgenommen. Weiterhin waren angemeldet: Frau Breden, Marlies Dippner, Margit Doerje, Henni Flad, Karin Friedrichs, Inge Maczewski, Frau J. Meyer, Hilde Peters, Christine Reitzig, Frau Schmidt, Anke Sobottka, Christel Strauß, Frau Warmbier, Frau Warnbrunn und Hilde Wrieden. Das Programm des ersten Hamberger Weihnachtsmarktes war schon recht umfangreich. So erschien natürlich bereits der Nikolaus (Johann Seedorf), standesgemäß in Begleitung eines Kutschers (Egon Ehlers). Der Kinderchor des Gesangvereins Hambergen unter der Leitung von Horst Doormann sang am Samstag und die Hamberger Dixieland-Gruppe um Siegfried Waldow spielte am Sonntag auf. Auch die “Laubenstübler“ waren bereits aktiv. Alles in allem war der erste gemeinsame Hamberger Weihnachtsmarktarkt ein voller Erfolg, und so schrieb damals “rvt“ (Rudolf von Tils) im Osterholzer Kreisblatt: “Das dritte Hamberger Volksfest (neben Schützen- und Erntefest) scheint geboren zu sein“. Am 05.03.2012 wurde aus der Orga-Weihnachtsmarkt der “Hamberger Weihnachtsmarkt e.V.”